
Eine Gruppe der modernen Zivilisationskrankheiten sind nach Dr. h. c. Jentschura sog. „Ablagerungen“. Dazu gehören Cellulite, Gicht und Rheuma, Lipome, Fibrome usw. Bei diesen Ablagerungen handelt es sich um Verbindungen von Säuren und Giften mit entweder Mineralstoffen oder Eiweiß, auch mit Cholesterin. Bei besonders vergifteten Personen, wie z. B. nach einer Chemotherapie, bildet der Körper Cholesterin als Gefäßschutz, welches sich dann zusammen mit der im Körper gebildeten Harnsäure und mit den Zytostatika an den Gefäßwänden niederschlägt.
Die „Verschlackung“ mit ihren Ablagerungen bildet sich auch im Laufe unseres Lebens, und zwar desto schneller und intensiver, je mehr wir eine Vergiftung und Versauerung unseres Körpers entweder zulassen oder erfahren.
Der hauptsächliche Grund für die Bildung dieser Ablagerungen ist eine mineralische Unterversorgung der Nieren und auch der relative Bewegungsmangel der meisten Menschen unserer modernen Zeit.
Essen Sie also mehr Gemüse und Obst, mehr WurzelKraft würzig oder fruchtig, und gehen Sie ab und zu spazieren, oder springen Sie auf dem Trampolin, oder gehen Sie schwimmen oder Radfahren.
Als Allergie wird eine spezielle Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Stoffen verstanden, die normalerweise nicht schädlich sind. Allergien sind Ausscheidungsmaßnahmen oder -folgen, die sich im Abwehrsystem des Körpers abspielen.
Im allgemeinen Sprachgebrauch meint man mit einer Allergie zweierlei, eine plötzliche Überempfindlichkeitsreaktion, die auf ein Organ oder auf eine Hautregion beschränkt bleibt oder den ganzen Körper erfaßt, oder eine sich langsam entwickelnde Überempfindlichkeit gegen gewisse Stoffe, die man Allergene oder Antigene nennt.
Alle uns umgebenden Stoffe können von unserem Immunsystem als Allergene angesehen werden. Das Immunsystem reagiert auf bestimmte Stoffe, indem es Eiweißstoffe, nämlich die Antikörper, bildet. Allergene und Antikörper reagieren im menschlichen Organismus normalerweise ohne spürbare Reaktionen miteinander. Bei einer Allergie jedoch befinden sich ungewöhnlich große Mengen Antikörper im Blut, und es finden heftige Reaktionen statt, die der Körper nicht mehr steuern und regulieren kann. Es werden Ausscheidungshormone gebildet, zu denen das Histamin zählt.
Als Ursache der Allergie sehen wir eine Vergiftung, Übersäuerung oder Verschlackung des Körpers mit einer daraus folgenden Schwächung des Immunsystems. Die geschwächte Immunabwehr des Allergikers schießt weit über das normale Ziel der reibungslosen und komplikationslosen Verstoffwechselung und Ausscheidung von Schadstoffen hinaus. Sie betrachtet selbst normalerweise harmlose Stoffe als eine Bedrohung des körperlichen Wohlergehens. Es ist unmöglich, alle diese Stoffe aufzuzählen.
Im Prinzip kann jeder Stoff allergen wirken. Die auslösende Wirkung beruht jedoch nicht auf der atomaren oder molekularen Struktur der Allergene sondern einzig und allein auf der Immunschwäche des Allergikers. Diese Immunschwäche ist zu beenden und mit geeigneten Maßnahmen in eine zukünftige Stärke der körpereigenen Abwehrkräfte zu überführen!
Die Stärkung der körpereigenen Abwehrfunktionen wird weniger durch die konsequente Meidung möglicher Allergene erreicht, als vielmehr durch eine konsequente Körperreinigung mit basischen Anwendungen und mit einer konsequenten omnimolekularen Versorgung des geschwächten Organismus, wie beispielsweise mit täglich fünf bis sieben Eßlöffeln WurzelKraft würzig oder fruchtig. Gehen Sie im Übrigen vor, wie im Kapitel „Heuschnupfen“ von uns beschrieben.
Selbstverständlich ist es ratsam, bis zur Wiedererlangung einer starken Immunabwehr mögliche Allergene zu meiden. Diese verbergen sich oft in den Lieblingsspeisen der betroffenen Person. Zu meiden sind auf alle Fälle Milch und Milchprodukte, Fleisch und Fleischprodukte. Zu reduzieren ist auch der Konsum von Süßigkeiten und Colagetränken, von Bohnenkaffee, Kochsalz und scharfen Gewürzen.
Die Immunabwehr des menschlichen Organismus ist zum großen Teil im Darm angesiedelt. Insofern spielt die Gesundheit unseres Darmes und des gesamten Verdauungsapparates eine wichtige Rolle bei der Überwindung einer bestehenden Allergie. Praktizieren Sie einmal für wenigstens ein halbes Jahr eine vorwiegend vegetarische und hauptsächlich an Gemüsen ausgerichtete Ernährung
Wir sind der Ansicht, daß es sich beim Asthma bronchiale sehr oft um ein Vergiftungs- und um ein Übersäuerungsphänomen handelt und daß in den meisten Fällen durch die gleichzeitige Entgiftung des betroffenen Organismus und durch die Stärkung der Widerstandskräfte eine Heilung möglich ist.
Alle Schwächungen des Immunsystems sind zu vermeiden. Das bezieht sich sowohl auf den Verzehr von Genußmitteln und auf den Verzicht auf eine ungesunde, säurebildende Ernährung, auch auf das Rauchen und auf den Aufenthalt in verräucherten Räumen. Zu meiden sind auch die zahllosen Duft- und Schadstoffe aus Deodorants und aus den Mitteln der Haushaltschemie und der chemisch sauren Körperpflege.
Für den Stoffwechsel und den gesamten Organismus des betroffenen Menschen halte ich zwei Maßnahmen für wichtig. Das ist erstens die Entsorgung alles Schädlichen und Schwächenden aus dem betroffenen Körper und gleichzeitig die Versorgung mit allem Stärkenden.
Für die Reinigung des Körpers wird der von uns erfundene „Dreisprung der Entschlackung“ praktiziert. Mit anfangs einigen Tassen und später mit einer Menge von drei bis fünf Litern 7x7 KräuterTee pro Tag werden im Körper, besonders natürlich in der Lunge, befindliche Schlacken gelöst.
Dem 7x7 KräuterTee können von Land zu Land unterschiedliche schweißtreibende und auswurffördernde Kräuter beigefügt werden, die man in den Apotheken erhält, wie beispielsweise Holunderblüten, Huflattichblätter, Lindenblüten o. ä. Zusätzlich zu dem Kräutertee wird über den Tag ein Liter Wasser oder mehr getrunken. Mit täglich fünf bis sieben Eßlöffeln WurzelKraft würzig oder fruchtig werden die Abwehrkräfte aufgebaut und die beiden Nieren in ihrer Ausscheidungsfunktion gestärkt.
Die wichtigste basische Ableitungsmaßnahme bei Asthma bronchiale sind ein- oder zweimal am Tag zu praktizierende basische Inhalationen. Diese führt man ganz einfach durch, indem man in eine Schüssel ein bis zwei Liter kochendes Wasser gibt und diesem einen gehäuften Teelöffel MeineBase Badesalz beifügt.
Nun neigt man den Kopf über die dampfende Lauge und deckt den vornüber geneigten Kopf mit einem großen Tuch ab. Bald wird sich der Schleim aus den beiden Lungenflügeln und aus den Bronchien lösen und kann abgehustet werden.
Manchmal dauert dieser Reinigungsprozeß einige Monate, manchmal nur einige Wochen. Beschleunigen kann man die Reinigung seines Organismus mit regelmäßigen basischen Fußbädern und möglichst oft über Nacht getragenen BasischenStrümpfen und Halswickeln.
Zu den Ausscheidungen gehören Phänomene wie das Schwitzen und Blähungen, Hämorrhoiden, Neurodermitis und Psoriasis, Offenes Bein, Allergien, Akne, Abszesse, Furunkel, Ekzeme u. a. Es gibt zwei hauptsächliche Gründe, warum unser Organismus Stoffe durch seine Oberhaut oder durch seine Schleimhäute ausscheidet.
Der erste Grund liegt im Konsum von Stoffen, die der von Ausscheidungen betroffene Mensch nicht verträgt. Bei manchen Menschen führt das Trinken von Milch zu chronischem Schnupfen. Bei der nächsten Person führt der Verzehr von Getreideprodukten zu chronischem Durchfall.
Junge Leute haben Akne aus dem Verzehr von zuviel Süßigkeiten, Colagetränken oder scharfen Gewürzen usw. Auch die Allergien gehören zu der Gruppe der Ausscheidungen.
Beim Allergiker sind die Abwehrkräfte geschwächt. Dieser Organismus leidet unter der Schwäche seines Immunsystems, wodurch der Körper auf normalerweise verträgliche Stoffe überreagiert. Hier ist eine Abwehrschwäche ursächlich für die Flucht des Organismus in Ausscheidungen.
Der zweite hauptsächliche Grund für unliebsame Ausscheidungen ist eine Schwäche der originären Ausscheidungsorgane, also der Nieren, des Darmes, der Lunge und auch der Leber als wichtiges Stoffwechselorgan.
Auch der Wegfall der Menstruation der Frauen in und nach den Wechseljahren oder in der Schwangerschaft gehört in diese Kategorie der Ausscheidungsschwäche oder des Ausfalls eines Ausscheidungsorganes.
Für wenig hilfreich sondern für eher kontraproduktiv halten wir die Verhinderung von Ausscheidungen, wie es beispielsweise mit Antitranspirants oder sogar mit Transplantationen von Offenen Beinen geschieht. Immer ist die Ursache der Ausscheidungen zu erkennen und sind die Ausscheidungsorgane und –funktionen zu stärken. Und immer ist dem belasteten Organismus mit basischen Ableitungen zu helfen!