Wörterbuch

Rheuma

Mit dem Sammelbegriff Rheuma werden alle Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates zusammengefaßt, die nicht auf Verletzungen zurückzuführen sind. Man unterscheidet entzündliches Rheuma vom nicht entzündlichen Rheumatismus. Beim entzündlichen Rheumatismus wie bei der rheumatoiden Arthritis, auch chronische Polyarthritis genannt, kommt es zu Entzündungen an den Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern.

Nach Dr. h. c. Jentschura sind Ablagerungen die Ursache der rheumatischen Erkrankungen. Diese giftigen Ablagerungen führen zu Schmerzen und leider auch zu Strukturschäden an den betroffenen Geweben, Muskeln, Gelenken usw.

Als Ursache sehen wir die Übersäuerung und Vergiftung des Organismus aufgrund von Fehlernährung, Fehlverhalten oder anderen Vergiftungen. Mitursächlich können auch Schlafplätze mit geopathischer Belastung und „mentale Gifte“ wie Streß, ständiger Ärger, Neid, Haß, Mißgunst und Wohngifte sein, auch Herde im Körper an Mandeln, Zähnen, Blasen oder Höhlen, die Gifte in den Organismus streuen.

Unser Organismus versucht, Säuren und Gifte zu neutralisieren und entnimmt dazu basenbildendes Material aus Knochen, Gefäßen, der Haut usw. Es kommt zu Mineralstoffverzehr und gleichzeitiger Schlackenbildung. Diese Schadstoffe werden dort deponiert, wo sie dem Organismus am wenigsten schaden, wie z.B. im Bindegewebe, in den Gelenken, Muskeln o.ä.

Diese Ablagerungen können zu den unterschiedlichsten Symptomen führen, wie beispielsweise zu Schleimbeutelentzündung, fortschreitender Verätzung bzw. Zerstörung von Knochenhaut, Gelenken, Sehnen und Bändern bis zu Gelenkfehlstellungen.

Selbst Herz, Lunge, Lymphknoten, Gefäße, Knochen und auch die Augen können betroffen sein. Weitere Symptome sind Steifigkeit der befallenen Gelenke, speziell der Hände und Füße, Schwellungen der Gelenke, Schmerzen in Ruhe, bei Druck und bei Belastung, Entzündungen der Gelenke von Armen, Beinen und Halswirbelsäule.

Was tun bei Rheuma?

Säurebildende Nahrungsmittel und Verhaltensweisen sind zu meiden, ebenso Genußmittel, die den Körper weiter übersäuern, wie Zucker, Süßigkeiten, Bohnenkaffee, Schokolade, Colagetränke, Fleisch- und Fleischwaren, Milch und Milchprodukte. Der Konsum von Kochsalz sollte reduziert werden. Der Stoffwechsel ist reichlich mit neutralisierungsfähigen Mineralstoffen zu versorgen.

Stellen Sie dazu für einige Monate Ihre Ernährung auf eine vorwiegend vegetarische Kost um, und versorgen Sie sich täglich mit drei bis fünf Eßlöffeln oder mehr WurzelKraft würzig oder fruchtig. Sie erreichen dadurch die Neutralisierung von Giften und Schadstoffen im fließenden Chemismus Ihres Organismus und auch die wichtige mineralische Versorgung Ihrer Nieren. Diese ist zwingend notwendig, um ein hohes Maß von Säuren und Giften durch diese beiden Organe ausscheiden zu können.

Betreiben Sie jetzt intensiv basische Anwendungen mit täglichen basischen Fußbädern und mit den über Nacht getragenen basischen Strümpfen und Ärmeln. Applizieren Sie dort basische Wickel, wo es schmerzt. Gehen Sie hin und wieder ins basische Dampfbad, und machen Sie dort die äußerst effektiv entsäuernde und entgiftende Salz-Honig-Packung nach Dr. h. c. Jentschura.

Nach einigen Wochen, in denen Sie vorwiegend Wasser und Gemüsesäfte getrunken haben, beginnen Sie mit dem Trinken von anfangs zwei bis drei Tassen 7x7 KräuterTee über den Tag. Steigern Sie diese Menge über die Wochen und Monate bis auf ein bis drei Liter pro Tag. Trinken Sie immer einen Liter Stilles Wasser über den Tag dazu.

Erhöhen Sie ggf. die Mengen der Esslöffel WurzelKraft auf fünf bis sieben Esslöffel. Das gilt besonders für die Zeit, in welcher Sie für einige Wochen ca. zwei Liter oder mehr von dem 7x7 KräuterTee trinken. Lassen Sie während dieser Zeit auch nicht mit den basischen Anwendungen nach.

Halten Sie einmal für sechs Monate diesen Reinigungsprozess durch! Bewegen Sie sich immer wieder moderat und aerob. Machen Sie über den Tag immer wieder Kniebeugen, springen Sie auf dem Trimilingerät, gehen Sie etwas joggen oder schwimmen. Fangen Sie moderat an, und Sie werden sich wundern und freuen, wie sich Ihre Beweglichkeit und Elastizität ohne Schmerzen von Monat zu Monat verbessert.

Übertreiben Sie Bewegung aber nie. Überfordern Sie Ihre Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder nicht. Trotzdem müssen Sie alle diese kleinen Organe Ihres Organismus immer wieder fordern. Sie regenerieren sich automatisch, je besser Sie Ihren Stoffwechsel mit Mineralstoffen und Vitalstoffen versorgen und desto konsequenter Sie Säuren und Gifte meiden und im Körper befindliche Schadstoffe entfernen.

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Rückenprobleme/Lumbago/Ischias

Es gibt zahllose Rückenprobleme, die in der Regel ihre Ursache in Ausscheidungsproblemen der Nieren haben. Diese Ausscheidungsschwäche wiederum hat ihre Ursache in einer mineralischen Unterversorgung der Nieren. Diese beiden Ausscheidungsorgane benötigen nämlich jeden Tag ein bestimmtes Maß an basenbildenden Mineralstoffen, um Säuren, Gifte und Schadstoffe ausscheiden zu können.

Diese Mineralstoffe, das sind Natrium und Kalium, Kalzium und Magnesium und daneben auch andere Vitalstoffe und Spurenelemente. Diese Stoffe fehlen den Nieren durch die moderne Ernährung mit zu viel Süßigkeiten und Genußmitteln, mit zuviel Kochsalz und Colagetränken.

Durch die Ausscheidungsschwäche der Nieren lagern sich Säuren und Gifte im Fett ab, welches die Nieren umgibt. Später folgen Ablagerungen im Fett, welches den Darm umgibt. Danach werden diese Schadstoffe im Unterhautfettgewebe des Unterleibes und der Oberschenkel abgelagert. Der Organismus verdünnt diese Gifte mit Wasser, so daß am Ende die unappetitlichen Erscheinungsbilder von Cellulite, adipösen Kindern oder dicken Menschen entstehen.

Es sind aber nicht nur diese Ablagerungen aus Giften und Säuren, aus Fetten und Wasser, welche Rückenprobleme verursachen. Diese Ablagerungen führen in der Rückenmuskulatur auf die Dauer zu Verspannungen und Schmerzen. Dabei verursachen die Verspannungen oft Verschiebungen der Rückenwirbel mit unangenehmen Folgen für die Körperhaltung.

Weitere Folgen dieser Ablagerungen und auch Folgen der Aggressivität der nicht ausgeschiedenen Säuren und Gifte sind Erweichungen der Bandscheiben. Diese Erweichungen führen zu den sogenannten Bandscheibenleiden oder zu Bandscheibenvorfällen. Lagern sich Schadstoffe in den Hüften und unterhalb der Nieren im Gesäß ab, dann sind bald Hexenschuß und Ischias die schmerzhaften Folgen.

Die letzte Stufe in der Karriereleiter der Rückenprobleme sind Probleme des Knochenschwundes der Becken- und Hüftknochen. Als Folge dieser Osteoporose treten im Alter bei Stürzen schnell Brüche des Oberschenkelhalses auf.

Was ist zu tun bei Rückenproblemen?

Sollen Rückenprobleme vermieden werden, so ist zuerst an eine Ernährungsumstellung zu denken mit einem zumindest vorübergehenden Verzicht oder einer zumindest vorübergehenden Reduzierung von Genußmitteln, von Kochsalz und Colagetränken, von Bohnenkaffee und übertriebenem Sport.

Gleichzeitig werden intensiv basische Anwendungen durchgeführt mit basischen Fuß- und Vollbädern, mit basischem Dampfbad, mit basischen Strümpfen und Ärmeln, mit basischen Wickeln und Einreibungen.

Gleichzeitig ist für einige Monate eine überreichliche Mineralstoffversorgung des Organismus zu betreiben mit fünf bis sieben Eßlöffeln WurzelKraft würzig oder fruchtig neben der umgestellten hauptsächlich vegetarischen Ernährung. Diese Überversorgung ist notwendig, einmal zur mineralischen Unterstützung der Nieren und zweitens zur Regenerierung der Muskulatur, der Bandscheiben und auch der Knochen.

Zu denken ist auch an moderate Bewegung wie Jogging, Schwimmen, Kniebeugen oder das Springen auf dem Trampolin.

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