
Dr. h. c. Peter Jentschura hat die modernen Zivilisationskrankheiten „civilisatosis“ genannt. Alle diese unterschiedlichen Krankheiten sind von Säuren und Giften verursacht. Auf diese reagieren die Menschen allerdings in sehr unterschiedlicher Art und Weise. Wir unterscheiden drei Stoffwechseltypen, die unterschiedliche Symptome ausprägen.
Möglicherweise liegt die unterschiedliche körperliche Reaktion in der Unterschiedlichkeit der psychischen Struktur des betroffenen Menschen begründet. In der Psyche gibt es den schnell verletzten Menschen. Diesem braucht man nur einige scharfe Bemerkungen zu machen, und sofort ist er beleidigt, „eingeschnappt“ oder sonstwie seelisch verletzt.
Der nächste Charakter ist der „nachtragende Typ“. Er läßt sich bei Vorwürfen oder verletzenden Bemerkungen nichts anmerken. Er „merkt“ es sich aber und rächt sich bei passender Gelegenheit, manchmal Tage, Wochen oder Jahre später. Dieser Charakter ist der „Nachtragende“.
Der dritte Charakter ist die „Frohnatur“. Dieser Charakter nimmt keine Bemerkung, keine Vorhaltung, auch kein Lob und keinen Tadel besonders ernst. Er wird schnell mit allen Schädigungen seiner Seele fertig. Er geht darüber hinweg und scheidet sie regelrecht mit einigen frohen oder frechen Bemerkungen aus.
Analog zu diesen drei Charaktertypen gibt es auch drei Stoffwechseltypen. Was der in der Psyche schnell verletzte Charakter ist, das ist im Stoffwechsel der Mensch, der auf Säuren und Gifte schnell mit Strukturverlusten reagiert. Er bekommt Karies und Parodontose. Er leidet unter Hautalterung und Haarverlust. Er leidet unter Bandscheibenleiden und Osteoporose, unter Magen- und anderen Geschwüren oder unter anderen Strukturverlusten. Diese können sich selbstverständlich auch auf seine Drüsen, Gefäße oder Organe beziehen.
Der zweite Stoffwechseltyp reagiert auf Säure und Gifte mit Ablagerungen. Er bildet Steine, ob Zahnstein, Blasensteine, Nierensteine oder Gallensteine. Es prägen sich Cellulite, Gicht, Rheuma, Lipome oder andere Ablagerungen aus. Diese Ablagerungen sind neutralisierte Säuren und Gifte, die der Körper an Eiweißstrukturen oder an Mineralstoffe bindet. Diese Schlacken lagert der Organismus in seinen Fetten oder Fettgeweben ab und verdünnt sie dort mit Wasser. Das ist der direkte Weg zu Cellulite, Adipositas, Gicht, Rheuma usw.
Der dritte Stoffwechseltyp scheidet alle Säuren und Gifte, die in seinen Körper gelangt sind, möglichst schnell aus. Er schwitzt und hat Hitzewallungen. Er hat Hämorrhoiden oder Ekzeme. Oder er scheidet mit Pickeln, Furunkeln oder Abszessen Säuren und Gifte aus. Auch Geschwüre wie das Offene Bein oder andere Phänomene gehören zu diesen Ausscheidungen.
Geht es nach Dr. h. c. Jentschura, dann sind weder die unterschiedlichsten Ablagerungen noch die unterschiedlichsten Ausscheidungen als Krankheiten zu bezeichnen. Beide Phänomene sind kluge Wege des vergifteten und versauerten Körpers, mit den in den Organismus gelangten Säuren und Giften auf die bestmögliche und dem eigenen Stoffwechseltyp entsprechende Methode fertig zu werden.
Lediglich die beklagenswerten Strukturschäden der Osteoporose, von Parkinson, Alzheimer, Demenz usw. sind als Krankheiten einzustufen.
Nach Dr. h. c. Jentschura sind zur Überwindung der modernen Zivilisationskrankheiten als erstes seine drei Gebote der Gesundheit zu beachten. Diese lauten:
Meide Schädliches!
Trink, tue Nützliches!
Scheide Schädliches aus!
Wenn man also gesund werden möchte, dann muß man eine Zeitlang die als ursächlich erkannten Säuren und Gifte meiden. Diese können aus dem übermäßigen Verzehr von Genußmitteln, aus übertriebener Muskeltätigkeit, aber auch am Arbeitsplatz eingeatmeten Dämpfen o. ä. bestehen.
Danach gilt es, eingetretene Strukturverluste, also die Degenerierung von Haut und Haaren, von Knorpeln, Knochen und Zähnen zu regenerieren. Dazu bedarf es der überreichlichen Gabe von Mineral- und Vitalstoffen aus einer täglich vollwertig-vegetarischen Ernährung und aus drei bis fünf Eßlöffeln WurzelKraft würzig oder fruchtig.
Ablagerungen sind mit dem Trinken von reichlich 7x7 KräuterTee aufzulösen und mit einer vollwertig-vegetarischen Ernährung und mit zwei bis vier Eßlöffeln WurzelKraft würzig oder fruchtig pro Tag zu verstoffwechseln. Dabei spielt eine besondere Rolle die Stärkung der beiden Nieren mit den in der WurzelKraft enthaltenden Mineralstoffen.
Außerdem sind in einem dritten Schritt möglichst viele Säuren und Schadstoffe durch die Haut und durch die Schleimhäute mit den von Dr. h. c. Jentschura entwickelten basischen Anwendungen auszuscheiden.
Ausscheidungen sind, ob Schwitzen, Hämorrhoiden o. ä. zu überwinden, indem man sowohl Vergiftung als auch Versauerung in Zukunft meidet, indem man die Leber und die Nieren mit drei bis fünf oder mehr Eßlöffeln WurzelKraft würzig oder fruchtig unterstützt und indem man reichlich basische Anwendungen macht, um den Körper von Säuren, Giften und Schadstoffen zu befreien. Mit diesen Anwendungen kann man, wenn man sie konsequent betreibt, unliebsame Ausscheidungen der Ekzeme und Pickel, der Hämorrhoiden u. a. überwinden.
Zöliakie manifestiert sich bereits im Kindesalter. Tritt sie im Erwachsenenalter auf, spricht man von Sprue. Es handelt sich um eine Unverträglichkeit des Dünndarmes gegenüber dem Klebereiweiß in Roggen, Weizen, Gerste, Hafer und Dinkel. Der Name dieses Klebereiweißes ist Gluten.
Die Ursache der Zöliakie liegt in einer Schädigung des Dünndarmes, ggf. in dessen versauertem Milieu. Das Dünndarmsekret hat normalerweise einen Säuregrad von über pH 8. Möglicherweise beträgt der Säuregrad der Dünndarmsekrete eines Zöliakiekranken lediglich kurz über pH 7.
Alle Nahrungsmittel, die Klebereiweiß enthalten, dürfen nicht gegessen werden. Gleichfalls sind den Stoffwechsel mit Säuren und Giften belastende Ernährungs-, Lebens- und Verhaltensweisen zu korrigieren. Auch Milch und Milchprodukte sind zu meiden. Der Konsum von Kochsalz, gleichfalls derjenige von Fleisch- und Fleischprodukten, von Milch- und Milchprodukten und von sämtlichen sog. Genußmitteln, also auch von Süßigkeiten, ist zu reduzieren.
Zur Regenerierung des basischen Dünndarmmilieus werden Mais, Reis, Hirse, Amarant, Quinoa, Soja, Buchweizen, Kartoffeln und Gemüse gegessen. Es empfiehlt sich die zusätzliche Versorgung mit natürlichen omnimolekularen Lebensmitteln. Es wird pro Tag 0,5 bis 1 Liter schlackenlösender Tee und ein Liter Wasser ohne Kohlensäure getrunken, dazu Gemüsesäfte.
Der Tag beginnt mit einem glutenfreien MorgenStund’ Frühstück, dazu ggf. als zweiter Gang frische Gemüse. Über den Tag werden drei bis fünf Eßlöffel würzig oder fruchtig der gleichfalls glutenfreien WurzelKraft gegessen, um den Körper in seiner Abwehrkraft zu stärken, auch um die Darmschleimhaut zu regenerieren.
Einstündige basische Vollbäder sind wichtig. Sie können auch noch länger dauern. Über Nacht werden die BasischenStrümpfe und Ärmel getragen, um Nieren und Darm in ihrer Entgiftungsfunktion zu entlasten.
Hilfreich sind auch möglichst oft zu applizierende basische Wickel auf dem Bauch ein- bis zweimal im Monat ein basischer analer Einlauf und im hoffentlich seltenen Bedarfsfalle ein Basentrunk. Dieser wird, weil er im Darm wirksam werden soll, flott hinuntergetrunken. Nehmen Sie einen gestrichenen Teelöffel Natron auf ein Glas Stilles Wasser.